Harald Königs

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Saxofon

Adolphe Sax und das Saxofon

Adolphe Sax (1814 – 1894) studierte in Brüssel Querflöte und Klarinette. Seine Laufbahn als Instrumentenbauer begann in der Werkstatt seines Vaters. Sein Ziel, das Monopol auf die Belieferung der französischen Armee mit Blasinstrumenten zu erhalten, erreichte er mit seinen Erfindungen, dem Saxhorn und dem Saxofon. Diese neuen Instrumente ersetzten in den Militärkapellen die leiseren Oboen, Fagotte und Hörner.

Der Korpus des Saxofons ist aus Metall wie bei einem Blechblasinstrument. Das Kesselmundstück wird gegen ein Schnabelmundstück mit einfachem Rohrblatt wie bei der Klarinette ausgetauscht, weshalb das Saxofon zur Familie der Holzblasinstrumente gehört. Durch seinen großen dynamischen Umfang und seine sehr variable Klanggestaltung vereinigt das Saxofon die Vorzüge von Blech- und Holzblasinstrumenten. Es fand die Beachtung von namhaften Komponisten wie z.B. Giuseppe Verdi, George Bizet, Hector Berlioz, Richard Strauss.

Bis heute hat das Saxophon keinen festen Platz im Sinfonieorchester. Seit der Big Band Ära in den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts ist das Saxofon in der Jazz-, Pop- und Rockmusik ein beliebtes Instrument. Die größte Rolle spielt das Saxofon in der Jazzmusik.

Die Instrumentenfamilie

Das erste Saxofon war ein Bassinstrument, obwohl Adolph Sax das Instrument von vornherein für die Stimmlagen von Sopran- bis Subkontrabass vorsah. Heute sind mehr als 10 Saxofonmodelle unterschiedlicher Größe und Stimmlage erhältlich. Auf dieser Seite stelle ich ein Sopranino-, ein Sopran-, ein Alt-, ein Tenor-, ein Bariton- und ein Basssaxofon ein wenig genauer vor.

Auf dem Blog-Beitrag "Bolero-Video" sind alle sechs Saxofone zu sehen und zu hören.

Die folgenden Bilder zeigen von klein und hoch bis groß und tief ein Eb-Sopraninosaxofon, ein Bb-Sopransaxofon, ein Eb-Altsaxofon, ein Bb-Tenorsaxofon, ein Eb-Baritonsaxofon und ein Basssaxofon in Bb.